Wenn sich Anfang November die Lichter der Fahrgeschäfte über Dinslaken ausbreiten, beginnt wieder eine der beliebtesten Kirmeszeiten am Niederrhein. Vom 6. bis zum 10. Novemberlädt die Dinslakener Martinikirmes 2026 zu fünf Tagen voller Nervenkitzel, Kirmesklassikern, kulinarischen Leckereien und herbstlicher Volksfeststimmung ein.
Besonders für Fans großer Fahrgeschäfte dürfte sich der Besuch lohnen: Das Riesenrad Grand Soleil, die Riesenschaukel Delirium, der Break Dance und weitere bekannte Attraktionen gehören zu den angekündigten Geschäften. Mit der Familienachterbahn Twister kommt außerdem ein Angebot hinzu, das auch für Familien interessant ist, die gemeinsam Kirmesluft schnuppern möchten.
Doch welche Fahrgeschäfte sind für die Dinslakener Martinikirmes 2026 konkret angekündigt? Was erwartet die Besucher beim Rahmenprogramm, und an welchen Tagen gibt es besondere Angebote? Hier findest du die wichtigsten Informationen im Überblick.
Ein besonderer Blickfang dürfte erneut das Riesenrad Grand Soleil von Göbel werden. Es gehört zu den bekanntesten Anlagen der diesjährigen Beschickung und verspricht einen beeindruckenden Blick über das Kirmesgelände.
Auch Freunde rasanter Rundfahrgeschäfte kommen auf ihre Kosten. Mit dem Break Dance der Familie Bruch, dem Discojet von Arno Heitmann, dem Disco Dance von Smits und dem Voodoo Jumper von Hans Otto Schäfer jun. sind gleich mehrere bekannte Namen vertreten.
Für zusätzliche Bewegung auf dem Platz sorgen die Riesenschaukel Delirium von Janßen und das Großfahrgeschäft Extrem von Melvin Karabeg. Das Excalibur von Harry P. E. Bruch ergänzt das Angebot.
Wer lieber gemeinsam mit der Familie unterwegs ist, darf sich auf die Achterbahn Twister von Edmund Kaiser freuen. Mit dem Autoscooter Diamond von Hartkopf-Osselmann sowie den Laufgeschäften Kaleidoskop von Marcel Böttger und Pirates Adventure von Michael Schneider kommen weitere Kirmesklassiker hinzu.
Die nachfolgende Beschickerliste führt die aktuell namentlich bekannten Geschäfte auf. Sie ist keine vollständige Liste sämtlicher Fahrgeschäfte, Kinderfahrgeschäfte, Spielbuden, Imbissstände und Schaustellerbetriebe.
Beschickerliste der Dinslakener Martinikirmes 2026
Wichtige Änderungen der Beschickung: Der ursprünglich gemeldete Top Spin No. 2 von Bauer wurde nach einer Absagemeldung nicht mehr in die aktuelle Liste aufgenommen. Auch der Polyp von Marvin Dreßen und Söhne musste seine Teilnahme wegen eines technischen Defekts absagen. Die Achterbahn Twister wurde später als weiteres teilnehmendes Geschäft gemeldet; ob sie als direkter Ersatz für den Top Spin vorgesehen ist, ist nicht bestätigt.
Weitere Kinderfahrgeschäfte, Spielgeschäfte, Verlosungen sowie Imbiss- und Verkaufsstände ergänzen das Angebot. Da nicht für sämtliche Betriebe aktuelle Namen und Betreiberangaben vorliegen, werden diese hier nicht spekulativ ergänzt.
Grand Soleil, Delirium und Twister: Die Highlights der Dinslakener Martinikirmes 2026 im Überblick
Grand Soleil: Hoch hinaus über Dinslaken
Das Riesenrad Grand Soleil von Göbel gehört zu den besonders auffälligen Attraktionen der Dinslakener Martinikirmes 2026. Wer die Kirmes einmal aus einer anderen Perspektive erleben möchte, kann von oben auf das bunte Treiben und die beleuchteten Fahrgeschäfte blicken.
Gerade in den Abendstunden, wenn sich die Lichter der Buden und Karussells im Novemberhimmel abzeichnen, dürfte das Riesenrad ein beliebter Anlaufpunkt für Besucher und Fotografen werden.
Delirium: Eine Riesenschaukel für Nervenkitzel-Fans
Mit Delirium von Janßen ist eine weitere spektakuläre Attraktion angekündigt. Die Riesenschaukel sorgt mit ihren ausladenden Bewegungen für das typische Kribbeln im Bauch und richtet sich vor allem an Besucher, die auf der Kirmes gern etwas mehr Nervenkitzel erleben möchten.
Twister: Achterbahnspaß für die Familie
Die Familienachterbahn Twister von Edmund Kaiser ergänzt das Angebot um eine weitere Attraktion, die sich insbesondere für Familien und Achterbahnfreunde eignet. Sie war erst im Oktober als Teilnehmer gemeldet worden.
Zusammen mit den Rundfahrgeschäften, dem Autoscooter und den Laufgeschäften ergibt sich damit eine abwechslungsreiche Mischung aus klassischen Kirmeserlebnissen und actionreicheren Fahrgeschäften.
Die Dinslakener Martinikirmes findet an fünf aufeinanderfolgenden Tagen statt. Der erste Kirmestag ist Freitag, der 6. November 2026; am Dienstag, dem 10. November, endet das Volksfest.
Tag
Datum
Öffnungszeiten
Freitag
06.11.26
14:00–23:30 Uhr
Samstag
07.11.26
14:00–23:30 Uhr
Sonntag
08.11.26
11:00–23:00 Uhr
Montag
09.11.26
14:00–23:00 Uhr
Dienstag
10.11.26
14:00–23:00 Uhr
Die Zeiten entsprechen dem derzeit veröffentlichten Veranstaltungsstand. Kurzfristige Änderungen sind möglich.
Rahmenprogramm: Eröffnung, Familientag und Feuerwerk
Neben den Fahrgeschäften gehört auch das Rahmenprogramm zu den festen Bestandteilen der Martinikirmes. Besonders interessant sind die vergünstigten Angebote zum Auftakt, der Familientag und das traditionelle Abschlussfeuerwerk.
Freitag, 6. November: Kirmesauftakt und Happy Hour
Am Freitag startet die Martinikirmes am Nachmittag. Die offizielle Eröffnung ist für etwa 17 Uhr am Riesenrad Grand Soleil vorgesehen.
Für Kirmesfans ist außerdem die Happy Hour interessant: Im veröffentlichten Programmrahmen der Stadt ist eine 2-für-1-Aktion von 14 bis 16 Uhr vorgesehen. Dabei ist zu beachten, dass konkrete Teilnahmebedingungen und die tatsächliche Gültigkeit beim jeweiligen Geschäft zu prüfen sind.
Samstag, 7. November: Party Time bei der Dinslakener Martinikirmes 2026
Der Samstag steht im veröffentlichten Programmschema unter dem Motto „Party Time“. Damit bietet sich der Tag für einen ausgedehnten Kirmesbesuch mit Freunden oder der Familie an.
Ein detailliertes Bühnenprogramm mit bestätigten Live-Acts ließ sich für 2026 bislang nicht verlässlich feststellen. Konkrete Künstlernamen oder Auftrittszeiten werden deshalb nicht vorweggenommen.
Sonntag, 8. November: Kirmesbesuch und ökumenischer Gottesdienst
Am Sonntag öffnet das Gelände bereits um 11 Uhr. Für Frühaufsteher und Familien bietet sich damit die Möglichkeit, den Kirmesbesuch schon am Vormittag zu beginnen.
Zum traditionellen Programm gehört ein ökumenischer Gottesdienst um 10 Uhr. Wer daran teilnehmen möchte, sollte die aktuellen Hinweise des Veranstalters zum genauen Ablauf beachten.
Der Montag ist als Familientag vorgesehen. An diesem Tag sind besondere Angebote und Preisnachlässe geplant, die einen Kirmesbesuch für Familien attraktiver machen sollen.
Welche Fahrgeschäfte sich mit welchen Rabatten beteiligen und wie hoch die einzelnen Ermäßigungen ausfallen, hängt von den jeweiligen Betrieben ab. Deshalb lohnt es sich, auf die Hinweise an den Geschäften zu achten und die Aktionspreise vor der Fahrt zu prüfen.
Dienstag, 10. November: Großes Abschlussfeuerwerk
Am letzten Kirmestag soll das Höhenfeuerwerk gegen 21 Uhr den Abschluss der Dinslakener Martinikirmes 2026 bilden.
Für viele Besucher ist das Feuerwerk einer der Höhepunkte des Volksfestes. Wer es erleben möchte, sollte rechtzeitig einen geeigneten Platz auf dem Gelände aufsuchen und mögliche Hinweise zu Sicherheitsbereichen beachten.
Programmänderungen bleiben vorbehalten.
Essen, Trinken und Kirmesklassiker
Natürlich gehört zur Martinikirmes nicht nur das Fahrvergnügen. Auch kulinarisch ist auf einem großen Volksfest einiges geboten: von herzhaften Imbissangeboten über süße Kirmesleckereien bis hin zu Getränken für die Pause zwischen den Fahrten.
Mit Schmalhaus Eis ist außerdem ein Eisverkaufsbetrieb für den Zeitraum vom 6. bis zum 10. November angekündigt. Weitere Imbissstände, Süßwarenangebote und Ausschankbetriebe werden das gastronomische Angebot ergänzen.
Da eine vollständige, aktuelle Liste der Gastronomie- und Verkaufsstände nicht vorliegt, werden einzelne Betriebe hier nicht ohne belastbare Bestätigung genannt.
Die Dinslakener Martinikirmes 2026 findet auf dem Gelände der ehemaligen Trabrennbahn in Dinslaken statt. Zum Veranstaltungsareal gehören neben dem bisherigen Kirmesplatz weitere angrenzende Flächen. Das Gelände der ehemaligen Trabrennbahn wird als Besucherparkplatz genutzt.
Veranstaltungsort: Festplatz an der ehemaligen Trabrennbahn, Bärenkampallee, 46535 Dinslaken.
Für die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln stehen die Straßenbahnlinie 903 und ein Pendelbus als wichtige Verbindungen zur Verfügung. Da Fahrpläne und Verkehrsregelungen rund um Großveranstaltungen variieren können, empfiehlt sich vor der Abfahrt ein Blick auf die aktuellen Hinweise der Stadt und der Verkehrsbetriebe.
Die Dinslakener Martinikirmes 2026 verspricht fünf abwechslungsreiche Kirmestage mit einer Mischung aus großen Fahrgeschäften, klassischen Rundfahrgeschäften, Laufgeschäften und kulinarischen Angeboten.
Zu den besonders interessanten angekündigten Attraktionen zählen das Riesenrad Grand Soleil, die Riesenschaukel Delirium, die Achterbahn Twister, der Break Dance und der Autoscooter Diamond. Familien sollten sich den Montag als vorgesehenen Familientag vormerken. Auch die Happy Hour am Freitag und das geplante Abschlussfeuerwerk am Dienstagabend bieten zusätzliche Anreize für einen Besuch.
Die Beschickung kann sich bis zum Veranstaltungsbeginn noch ändern. Wer ein bestimmtes Fahrgeschäft besuchen möchte, sollte deshalb kurz vor der Anreise die aktuellen Informationen prüfen.
Wenn der Novemberwind durch Duisburg-Meiderich zieht, die Lichter der Fahrgeschäfte leuchten und der Duft von süßen Kirmesleckereien durch die Straßen zieht, beginnt eine ganz besondere Zeit: Der Meidericher Martinsmarkt 2026 lädt zu fünf stimmungsvollen Tagen voller Kirmesvergnügen, gelebter Tradition und unvergesslicher Familienmomente ein. Vom 5. bis zum 9. November verwandeln sich die Von-der-Mark-Straße und der Bahnhofsvorplatz wieder in eine lebendige Festmeile.
Ob rasante Fahrten, gemütliche Karussellrunden mit den Kindern, herzhafte Kirmesspezialitäten oder der emotionale Martinsumzug mit leuchtenden Laternen – in Meiderich treffen Kirmesfreude und jahrhundertealtes Brauchtum aufeinander. Ein Höhenfeuerwerk, der verkaufsoffene Sonntag und der beliebte Familientag machen den Meidericher Martinsmarkt 2026 zu einem attraktiven Ausflugsziel für Groß und Klein.
Vom Donnerstag, 5. November, bis Montag, 9. November 2026, steht Meiderich ganz im Zeichen seines traditionellen Martinsmarktes. Bereits zum 41. Mal kommen Kirmesfreunde, Familien und Besucher aus Duisburg und der Umgebung zusammen, um die besondere Atmosphäre dieses Stadtteilfestes zu erleben.
Im Mittelpunkt steht die Kirmes auf der Von-der-Mark-Straße und dem Bahnhofsvorplatz. Zwischen Fahrgeschäften, Spielbuden und gastronomischen Angeboten lässt sich der Alltag für einige Stunden vergessen. Kinder freuen sich auf ihre ersten Runden im Karussell, während sich die Erwachsenen bei einem Bummel über die Festmeile von den Lichtern und dem bunten Treiben mitreißen lassen.
Gerade diese Mischung macht den Reiz des Meidericher Martinsmarktes aus: Hier geht es nicht nur um Nervenkitzel und Fahrspaß, sondern auch um Begegnungen, gemeinsame Erinnerungen und eine Tradition, die den Stadtteil jedes Jahr aufs Neue zusammenbringt.
Die Kirmes im Mittelpunkt: Welche Fahrgeschäfte erwarten die Besucher?
Für viele Besucher ist die Beschickung das Herzstück des Martinsmarktes. Fahrgeschäfte sorgen für Bewegung und Nervenkitzel, Kinderattraktionen versprechen unbeschwerte Momente, und an den Spielbuden können Groß und Klein ihr Geschick unter Beweis stellen. Dazu kommen süße Versuchungen und herzhafte Spezialitäten, die zu einem gemütlichen Kirmesbummel einfach dazugehören.
Wichtig zur Beschickung 2026: In den öffentlich zugänglichen Veranstalterinformationen ist bislang keine vollständige, namentliche Liste aller Fahrgeschäfte und Schaustellerbetriebe veröffentlicht. Die folgenden Angaben unterscheiden deshalb zwischen den allgemein angekündigten Angeboten und den einzelnen Geschäften, deren Teilnahme nicht zweifelsfrei bestätigt ist. So werden keine Attraktionen aus Vorjahren fälschlich als sichere Zusagen für 2026 ausgegeben.
Das Rahmenprogramm: Feuerwerk, Martinsumzug und verkaufsoffener Sonntag
Der Meidericher Martinsmarkt 2026 bietet weit mehr als Kirmesvergnügen. An mehreren Tagen warten besondere Höhepunkte, die dem Fest seinen unverwechselbaren Charakter verleihen.
Donnerstag, 5. November 2026: Der Kirmesauftakt
Zum Auftakt beginnt der fünftägige Meidericher Martinsmarkt. Auf der Von-der-Mark-Straße und dem Bahnhofsvorplatz laden Fahrgeschäfte, Marktstände und gastronomische Angebote zum ersten Bummel über die Festmeile ein. Wer die Kirmes lieber in Ruhe erkundet, kann den Eröffnungstag für einen ersten Rundgang nutzen.
Öffnungszeit: 11:00 bis 22:00 Uhr.
Freitag, 6. November 2026: Höhenfeuerwerk über Meiderich
Wenn sich der Himmel über Meiderich verdunkelt, wartet einer der stimmungsvollsten Höhepunkte des Martinsmarktes: das angekündigte Höhenfeuerwerk.
Am Freitagabend, 6. November, soll das Feuerwerk um 20:00 Uhr beginnen. Leuchtende Farben am Nachthimmel, festliche Kirmesbeleuchtung und das geschäftige Treiben auf der Festmeile versprechen einen besonderen Abend für Familien, Paare und Kirmesfreunde.
Öffnungszeit: 11:00 bis 22:00 Uhr. Feuerwerk: 20:00 Uhr.
Samstag, 7. November 2026: Wenn Laternen die Straßen erhellen
Der Samstag gehört ganz dem Martinsbrauchtum. Um 17:00 Uhr ist der große Meidericher Martinsumzug angekündigt. Wenn Kinder mit ihren bunten Laternen durch die Straßen ziehen, Kapellen die vertrauten Martinslieder begleiten und St. Martin hoch zu Ross erscheint, wird aus dem Kirmesbesuch ein besonders emotionales Erlebnis.
Ein Höhepunkt ist die traditionelle Mantelteilung am Feuer: St. Martin teilt seinen Mantel mit einem Bedürftigen und erinnert damit an die Bedeutung von Hilfsbereitschaft, Nächstenliebe und Teilen.
Für die Kinder gibt es einen weiteren Grund zur Freude: Im Rahmen des Martinsgeschehens sind kostenlose Stutenkerle angekündigt. Der Duft frischer Backwaren, das warme Licht des Feuers und die vielen kleinen Laternen machen diesen Abend zu einem besonderen Erlebnis für die ganze Familie.
Öffnungszeit: 11:00 bis 22:00 Uhr. Martinsumzug: 17:00 Uhr.
Sonntag, 8. November 2026: Bummeln, Kirmes und Einkaufsvergnügen
Am Sonntag verbindet der Meidericher Martinsmarkt Kirmesatmosphäre mit einem gemütlichen Einkaufsbummel. Die teilnehmenden Geschäfte im dafür vorgesehenen Bereich dürfen von 13:00 bis 18:00 Uhr öffnen.
Wer nach einer Runde über die Kirmes noch durch die Einkaufsstraßen schlendern möchte, kann den Tag nutzen, um nach Geschenkideen, Mode oder anderen Angeboten Ausschau zu halten. So ergänzen sich Kirmes und Einzelhandel zu einem abwechslungsreichen Sonntag in Meiderich.
Marktöffnungszeit: 11:00 bis 22:00 Uhr. Verkaufsoffener Sonntag: 13:00 bis 18:00 Uhr.
Montag, 9. November 2026: Familientag mit vergünstigten Preisen
Zum Abschluss wartet traditionell ein besonderer Termin für Familien und preisbewusste Kirmesfans: der Familientag. Am Montag bieten die Schausteller vergünstigte Preise an ihren Geschäften an.
Gerade für Familien mit Kindern ist dies eine gute Gelegenheit, den Martinsmarkt noch einmal zu besuchen und mehrere Attraktionen auszuprobieren, ohne das Budget unnötig zu strapazieren. Welche einzelnen Fahrgeschäfte welche Rabatte oder Sonderaktionen anbieten, ist in den veröffentlichten Angaben nicht vollständig aufgeschlüsselt.
Öffnungszeit: 11:00 bis 22:00 Uhr. Besonderheit: Familientag mit vergünstigten Preisen bei den Schaustellern.
Vergünstigungen und Preise: So lässt sich beim Martinsmarkt sparen
Auch beim Meidericher Martinsmarkt 2026 stehen familienfreundliche Angebote auf dem Programm.
Familientag am Montag: Die Schausteller bieten vergünstigte Preise an. Die konkreten Preisnachlässe unterscheiden sich je nach Geschäft und sind bislang nicht einheitlich veröffentlicht.
Verkaufsoffener Sonntag: Am Sonntag, 8. November, können Besucher von 13:00 bis 18:00 Uhr bei den teilnehmenden Geschäften einkaufen und die Angebote des örtlichen Einzelhandels nutzen.
Kostenlose Stutenkerle: Für Kinder sind im Rahmen des Martinsumzugs kostenlose Stutenkerle angekündigt. Das Angebot gehört zu den besonderen familienfreundlichen Höhepunkten des Brauchtumsprogramms.
Eintritt: Für den Besuch des Martinsmarktes wird kein allgemeiner Eintritt erhoben. Fahrgeschäfte, Speisen und Getränke werden separat bezahlt.
Wer den Familien-Montag nutzen möchte, sollte auf die Hinweise direkt an den Fahrgeschäften achten. Dort werden die jeweils geltenden Preise und möglichen Sonderaktionen bekannt gegeben.
Es sind oft die kleinen Momente, die den Meidericher Martinsmarkt so besonders machen: das strahlende Gesicht eines Kindes nach der ersten Karussellfahrt, der Duft gebrannter Süßigkeiten in der kühlen Novemberluft, das gemeinsame Staunen über ein Feuerwerk und die leuchtenden Laternen beim Martinsumzug.
Der Martinsmarkt verbindet Unterhaltung mit einer Botschaft, die gerade in der heutigen Zeit nichts von ihrer Bedeutung verloren hat. Die Geschichte von St. Martin erinnert daran, dass Mitgefühl und Hilfsbereitschaft Menschen verbinden können. Genau diese Verbindung von fröhlichem Kirmestrubel und gelebtem Brauchtum macht die Veranstaltung zu einem festen Bestandteil des Meidericher Veranstaltungskalenders.
Ob Familienausflug, Treffen mit Freunden oder gemütlicher Bummel durch den Stadtteil: Der Meidericher Martinsmarkt 2026 bietet zahlreiche Anlässe, gemeinsam schöne Stunden zu verbringen.
Montag, 9. November, mit vergünstigten Schaustellerpreisen
Vorbeikommen, staunen und gemeinsam feiern!
Der Meidericher Martinsmarkt 2026 verspricht fünf Tage voller Kirmesfreude, stimmungsvoller Lichter und lieb gewonnener Traditionen. Vom ersten Karussell bis zum farbenprächtigen Höhenfeuerwerk und vom fröhlichen Familienbummel bis zum besinnlichen Martinsumzug ist für abwechslungsreiche Erlebnisse gesorgt.
Wer den November mit einem besonderen Ausflug verbinden möchte, sollte sich den Termin vormerken und Meiderich in seiner festlichen Atmosphäre erleben.
Vom 4. bis 8. November verwandelt die Soester Allerheiligenkirmes 2026 die historische Altstadt wieder in ein riesiges Volksfest. Über 300 Schausteller, spektakuläre Fahrgeschäfte, traditionelle Jahrmarktsattraktionen und ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm machen Europas größte Altstadtkirmes zu einem der Höhepunkte im nordrhein-westfälischen Kirmeskalender.
Besonders spannend wird es 2026 bei der Beschickung: Gleich elf Fahr- und Belustigungsgeschäfte feiern ihre Premiere auf der Soester Kirmes. Neben neuen Thrillrides dürfen sich Besucher auf familienfreundliche Attraktionen, beliebte Klassiker und die Rückkehr der Riesenschaukel Nessy freuen. Mitten zwischen den historischen Grünsandsteinhäusern entsteht damit erneut eine einzigartige Mischung aus moderner Kirmestechnik und jahrhundertealter Tradition.
Rund 300 Schausteller mit 44 Fahr- und Belustigungsgeschäften
Veranstaltungsfläche
Rund 50.000 Quadratmeter
Eintritt
Freier Zugang zum Kirmesgelände; Fahrten und Spiele kostenpflichtig
Elf Neuheiten sorgen für frischen Kirmeswind
Die Allerheiligenkirmes ist dafür bekannt, spektakuläre Fahrgeschäfte in eine historische Innenstadt zu integrieren. Auch 2026 kommen Kirmesfans bei der Beschickung auf ihre Kosten. Die Neuheiten reichen von rasanten Überschlagattraktionen über ein außergewöhnliches Riesenpendel bis hin zu familienfreundlichen Angeboten.
Avenger Royal – Überschläge für Adrenalinjunkies
Mit Avenger Royal zieht eine neue Überkopfattraktion auf den nördlichen Petrikirchhof ein. Bis zu zwölf Fahrgäste erleben bei zahlreichen Drehungen und Überschlägen eine Fahrt in bis zu 24 Metern Höhe. Wer auf intensive Bewegungen und rasante Fahrabläufe steht, sollte dieses Geschäft auf seine persönliche Kirmesrunde setzen.
Mythos – Spektakuläre Drehungen am Bahnhof
Auch Mythos feiert 2026 seine Premiere in Soest. Das Heavy-Rotation-Fahrgeschäft auf dem Bahnhofsvorplatz kombiniert rotierende Gondeln mit einem beweglichen Arm, der die Fahrgäste kräftig in Schwung bringt. In bis zu 18 Metern Höhe sind Überschläge möglich. Damit dürfte Mythos insbesondere bei Besuchern punkten, die außergewöhnliche Fahrbewegungen und einen hohen Nervenkitzelfaktor suchen.
Tiki Taki XXL – Das Riesenpendel am Brüdertor
Ein weiterer Blickfang ist Tiki Taki XXL von Robert Paulsen. Die rund 50 Meter hohe Großschaukel schwingt ihre Fahrgäste in große Höhen und sorgt für intensive Beschleunigungsmomente. Der Wechsel zwischen dem Ausschwingen und dem kurzen Gefühl der Schwerelosigkeit macht das Geschäft zu einer der auffälligsten Neuheiten des Jahres.
Punk Flasher – Rasante Action auf dem Markt
Auf dem Marktplatz wartet mit Punk Flasher von Dajana Glöss ein spektakulärer Booster. Das Fahrgeschäft schwingt seine Gondeln hoch in die Luft und erreicht dabei eine Spitzengeschwindigkeit von rund 145 km/h. Mit seiner auffälligen Konstruktion dürfte Punk Flasher auch optisch zu den markanten Punkten der diesjährigen Beschickung gehören.
Sound Wave und Shock Wave
Zwei weitere Neuheiten sprechen Besucher an, die abwechslungsreiche Fahrbewegungen mögen. Sound Wave von Danny Schwerin kombiniert Hubbewegungen mit Dreh- und Fliehkrafteffekten. Shock Wave von Karl Hortz ergänzt das Angebot um eine weitere dynamische Thrillattraktion.
Eyecatcher – Ein Riesenrad mit Panorama
Ein besonderes Augenmerk verdient Eyecatcher von Kipp & Sohn KG. Das rund 55 Meter hohe Riesenrad steht auf dem Bahnhofsvorplatz und bietet eine eindrucksvolle Perspektive auf die beleuchtete Altstadt. Die geschlossenen Gondeln sind barrierefrei gestaltet; außerdem gibt es eine speziell für Kleinkinder ausgestattete Gondel.
Gerade nach Einbruch der Dunkelheit dürfte eine Fahrt mit dem Riesenrad zu den stimmungsvollsten Erlebnissen der Kirmes gehören.
Neue Laufgeschäfte: Big Bamboo, Poco Loco und Spaßstadel
Auch abseits der klassischen Fahrgeschäfte gibt es neue Herausforderungen.
Big Bamboo entführt die Besucher auf eine turbulente Südsee-Reise mit Hängebrücken, Wasserhindernissen und weiteren Geschicklichkeitsaufgaben.
Poco Loco setzt auf ein interaktives mexikanisches Dorf mit Glas-Labyrinth und einem zusätzlichen Punktesystem per App.
Spaßstadel bietet auf mehreren Ebenen Hindernisse und überraschende Elemente für Besucher, die sich lieber zu Fuß durch eine Attraktion arbeiten.
Mit diesen Neuheiten wird die Beschickung nicht allein für Adrenalinjunkies interessanter, sondern auch für Familien und Gruppen, die gemeinsam etwas erleben möchten.
Ballon Voyage – Familienfreundlicher Fahrspaß
Mit Ballon Voyage kommt ein nostalgisch gestaltetes Ballonkarussell nach Soest. Die bunten Gondeln bewegen sich sanft auf und ab und eignen sich damit besonders für Familien und jüngere Kirmesbesucher. Der Standort in der Wiesenstraße nahe dem Großen Teich ergänzt das Kinder- und Familienangebot.
Beliebte Klassiker und bekannte Rückkehrer bei der Soester Allerheiligenkirmes 2026
Neben den Neuheiten setzt die Soester Allerheiligenkirmes 2026 auf zahlreiche Geschäfte, die bei Kirmesfans längst einen festen Platz im persönlichen Erinnerungsalbum haben.
Zu den auffälligen Rückkehrern gehört Nessy von Hans-Peter Markmann. Die Riesenschaukel steht diesmal auf dem Kohlbrink. Das ist zugleich der Ort, an dem die offizielle Eröffnung der Soester Allerheiligenkirmes 2026 stattfinden wird.
Auch Heidi The Coaster ist wieder dabei. Die Achterbahn verbindet eine bayerische Alpen-Thematisierung mit frei drehenden Gondeln und einer abwechslungsreichen Fahrt.
Zu den weiteren Highlights zählen:
Hangover – The Tower: Ein rund 85 Meter hoher Freifallturm für schwindelfreie Besucher.
Look 360° Panorama: Ein Aussichtsturm mit Panorama-Gondeln und weitem Blick über Soest.
Jules Verne Tower: Ein rund 80 Meter hoher Riesenkettenflieger.
The Beast: Eine dynamische Thrillattraktion für Fans intensiver Fahrbewegungen.
Big Monster: Der beliebte Familienklassiker mit seinen schwingenden Armen.
Big Wave: Eine groß angelegte Schaukelattraktion für die ganze Familie.
Shake & Roll und Intoxx: Zwei bekannte Adrenalinangebote für erfahrene Kirmesbesucher.
Auch traditionelle Attraktionen wie die Petersburger Schlittenfahrt, das Antik-Pferdekarussell, Looping the Loop und der Musik Express fehlen nicht. Sie sorgen dafür, dass die Mischung aus nostalgischem Jahrmarkt und moderner Fahrgeschäfttechnik erhalten bleibt.
Mit dem Historischen Jahrmarkt gibt es zudem einen eigenen Bereich, der an die frühere Kirmeskultur erinnert.
Aktuelle Beschickerliste der Soester Allerheiligenkirmes 2026
Die folgende Tabelle umfasst die im aktuellen Lageplan benannten Fahr-, Lauf- und Belustigungsgeschäfte. Der Kinder-Kettenflieger ist im Plan an zwei Standorten eingezeichnet. Nicht für alle Geschäfte ist ein Betreibername zuverlässig veröffentlicht; in diesen Fällen steht ein Gedankenstrich.
Hinweis: Die Liste basiert auf der zuvor zusammengestellten Beschickung. Nicht bestätigte Betreiberangaben sind mit „–“ gekennzeichnet. Vor der Veröffentlichung sollten die Einträge noch einmal mit dem offiziellen Kirmesplan abgeglichen werden.
Hinweis zur Tabelle: Die offiziellen Veranstaltungsinformationen nennen insgesamt 44 Fahr- und Belustigungsgeschäfte. Die Liste bildet die benannten Attraktionen des veröffentlichten Kirmesplans ab; bei kurzfristigen Änderungen sind die Angaben des Veranstalters maßgeblich.
Das Rahmenprogramm 2026: Eröffnung, Pferdemarkt und Kirmesmodelle
Die Allerheiligenkirmes lebt nicht nur von ihren Fahrgeschäften. Auch traditionsreiche Programmpunkte sorgen jedes Jahr für besondere Momente.
Mittwoch, 4. November: Feierliche Eröffnung mit Jägerken-Jubiläum
Am Mittwoch um 14 Uhr wird die Allerheiligenkirmes auf dem Kohlbrink offiziell eröffnet. Bürgermeister Marcus Schiffer übergibt symbolisch den Stadtschlüssel an die Schausteller. Mit dabei ist Nessy, die in diesem Jahr ebenfalls auf dem Kohlbrink steht.
Ein besonderes Jubiläum kommt hinzu: Im Rahmen der Eröffnung wird das inzwischen 50. Jägerken von Soest vorgestellt. Die Symbolfigur gehört fest zur Identität der Stadt und ist auch auf den offiziellen Kirmes-Motiven vertreten.
Donnerstag, 5. November: Der traditionelle Pferdemarkt
Der Donnerstag steht ganz im Zeichen des traditionellen Soester Pferdemarktes. Von 8 bis 14 Uhr erstreckt sich das Marktgeschehen zwischen Osthofentor und Thomätor einschließlich des dazwischenliegenden Gräftenabschnitts.
Der Pferdemarkt ist weit mehr als ein klassischer Markt mit Pferden. Zum Angebot gehören unter anderem:
eine Landmaschinenausstellung,
Produkte und Lebensmittel vom Bauernhof,
der traditionelle Krammarkt,
die Pferdeschätzung.
Zusätzlich zu den regulären Kirmesbetrieben kommen zahlreiche Händler auf die Veranstaltung. So verbindet der Kirmes-Donnerstag das moderne Volksfest mit den landwirtschaftlichen und historischen Wurzeln des Marktes.
Samstag, 31. Oktober, und Sonntag, 1. November: Die Kirmes im Miniaturformat
Bereits am Wochenende vor dem offiziellen Kirmesbeginn gibt es einen besonderen Programmpunkt: Die Kirmesmodell-Ausstellung zeigt detailgetreue Modelle von Fahrgeschäften und Kirmeslandschaften.
Nach der langen Tradition der Ausstellung von Rainer und Katrin Scholz wird das Lebenswerk weitergeführt. Besucher können die Miniatur-Kirmes am Samstag, 31. Oktober, und Sonntag, 1. November, jeweils von 11 bis 18 Uhr im Wiese-Gemeindehaus, Widumgasse 1, erleben.
Der Eintritt kostet 1 Euro. Für Kirmesfans, Modellbauinteressierte und Familien ist die Ausstellung eine gute Gelegenheit, schon vor dem eigentlichen Start in Kirmesstimmung zu kommen.
Wichtig: Am Mittwoch, Freitag und Samstag handelt es sich bei den angegebenen Zeiten um die frühestmöglichen Öffnungszeiten der Schaustellerbetriebe. Nicht alle Geschäfte müssen dann bereits geöffnet sein. Spätestens um 15 Uhr am Mittwoch, um 13 Uhr am Freitag und um 11 Uhr am Samstag sollen alle Betriebe geöffnet haben.
Vergünstigungen und besondere Angebote
Wer seinen Besuch plant, sollte zwischen Preisvorteilen, Fanartikeln und kostenlosen Serviceangeboten unterscheiden. Für 2026 sind einige konkrete Angebote bestätigt. Ein pauschaler Rabatt auf alle Fahrgeschäfte ist dagegen nicht ausgewiesen. [ⅰ]
Jägerken-Pin und Kirmesplakat
Der limitierte Kirmes-Pin zeigt 2026 das Jägerken im Wellenflieger. Der Sammel-Pin kostet 5 Euro und ist auf 9.000 Exemplare limitiert. Das erste Vorverkaufskontingent in der Tourist Information ist bereits vergriffen.
Weitere Verkaufsgelegenheiten sind für das Aufbauwochenende am 31. Oktober und 1. November ab 11 Uhr sowie ab dem Kirmes-Mittwoch vorgesehen. Der Verkauf erfolgt am Kirmes-Souvenir- und Infostand vor dem Rathaus. Die Abgabe ist pro Person begrenzt und erfolgt nur, solange der Vorrat reicht.
Das offizielle Kirmesplakat der Soester Allerheiligenkirmes 2026 ist in den Formaten A1, A2 und A3 für jeweils 1 Euro erhältlich. Zusätzlich steht es auf der offiziellen Veranstaltungswebsite kostenlos zum Download bereit.
Für den Kauf von Pin oder Plakat gab es im Vorverkauf eine sogenannte „Schnellspur“: Wer ausschließlich diese Artikel kauft und bar bezahlt, kann den gesonderten Verkaufskiosk nutzen. Dabei handelt es sich um eine organisatorische Erleichterung beim Souvenirkauf, nicht um eine vergünstigte Warteschlange an den Fahrgeschäften.
Kostenlose Kinderfinder-Armbänder
Für Familien gibt es einen nützlichen Service: Die Kinderfinder-Armbänder sind kostenlos erhältlich. Darauf können der Name des Kindes und die Telefonnummer eines Elternteils notiert werden. Sollten sich Eltern und Kinder im Gedränge aus den Augen verlieren, kann das die Zusammenführung erleichtern.
Während der Kirmes sind die Armbänder an den Kassenhäuschen aller Kinderkarussells sowie am Kirmes-Souvenir- und Infostand in der Rathausstraße vor dem Rathaus erhältlich.
Rabatttage und Sonderpreise
In den veröffentlichten offiziellen Unterlagen sind kein allgemeiner Familientag, kein festgelegter Happy-Hour-Termin und keine einheitlichen ermäßigten Fahrpreise für alle Geschäfte ausgewiesen. Einzelne Schausteller können eigene Angebote oder Sonderpreise haben. Diese sollten direkt am jeweiligen Geschäft geprüft werden.
Auch ein Feuerwerk ist im veröffentlichten offiziellen Programmplan nicht als fester Programmpunkt aufgeführt. Eine entsprechende Ankündigung sollte daher nicht ohne weitere Bestätigung eingeplant werden.
Anreise: Mit Bus und Bahn oder per Park & Ride
Die Soester Allerheiligenkirmes findet mitten in der Altstadt statt. Besonders an den Wochenendtagen ist mit einem hohen Besucheraufkommen zu rechnen. Die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln wird vom Veranstalter ausdrücklich empfohlen.
Der Bahnhof Soest liegt direkt am Kirmesgelände. Wer dennoch mit dem Auto anreist, sollte am Wochenende möglichst die Park-&-Ride-Parkplätze am Senator-Schwarz-Ring nutzen. Von Freitagabend, 6. November, bis Sonntag, 8. November, ist ein Pendelverkehr zum Veranstaltungsgelände vorgesehen.
Da es im Verlauf der Aufbauarbeiten und während der Kirmestage zu Straßensperrungen und veränderten Parkmöglichkeiten kommt, lohnt sich vor der Anfahrt ein Blick auf die aktuellen Informationen des Veranstalters.
Die 688. Soester Allerheiligenkirmes bietet eine bemerkenswerte Mischung aus neuen Thrillrides, familienfreundlichen Attraktionen und traditionsreichen Klassikern. Mit Avenger Royal, Mythos, Tiki Taki XXL, Punk Flasher und den weiteren Neuheiten erhält die Beschickung zahlreiche zusätzliche Anziehungspunkte. Gleichzeitig bleiben die historischen Fahrgeschäfte, der Pferdemarkt und die typische Altstadtkulisse unverzichtbare Bestandteile des Volksfestes.
Wer die gesamte Bandbreite erleben möchte, sollte möglichst ausreichend Zeit für den Rundgang einplanen. Rund 50.000 Quadratmeter Kirmesfläche, mehr als 300 Schausteller und fünf Veranstaltungstage machen die Allerheiligenkirmes auch 2026 zu einem der größten Kirmesereignisse in Nordrhein-Westfalen.
Wenn sich Ende Oktober der Duft gebrannter Mandeln mit dem Sound der Karussells mischt und bunte Lichter die Innenstadt erhellen, beginnt die Zeit der Unnaer Katharinenkirmes 2026! Vom 30. Oktober bis zum 2. November 2026 verwandelt sich der Bereich rund um das Rathaus in einen lebendigen Treffpunkt für Kirmesfans, Familien und Freunde geselliger Volksfesttage.
Auf die Besucher wartet eine Mischung aus rasanten Fahrgeschäften, beliebten Kirmesklassikern, Kinderattraktionen und zahlreichen Ständen mit herzhaften Speisen und süßen Leckereien. Besonders spannend ist das Zusammenspiel aus actionreichen Rundfahrgeschäften und familienfreundlichen Angeboten, das den besonderen Charakter der Unnaer Kirmes ausmacht.
Die Katharinenkirmes gehört zu den festen Veranstaltungen im Unnaer Veranstaltungskalender. Direkt rund um das Rathaus entsteht eine kompakte Kirmeswelt, in der sich Fahrgeschäfte, Spiel- und Verkaufsstände sowie gastronomische Angebote aneinanderreihen.
Gerade die Innenstadtlage macht den Reiz aus: Der Kirmesbesuch lässt sich wunderbar mit einem Bummel durch Unna verbinden. Ob ein spontaner Abstecher nach Feierabend, ein Familienausflug oder ein ausgedehnter Kirmesnachmittag – die Veranstaltung bietet verschiedene Möglichkeiten, den Herbst mit einem ordentlichen Schuss Volksfeststimmung ausklingen zu lassen.
Der Eintritt auf das Kirmesgelände ist frei. Bezahlt wird für die einzelnen Fahrten, Speisen, Getränke und sonstigen Angebote.
Die Beschickung der Katharinenkirmes 2026: Auf diese Fahrgeschäfte dürfen sich Kirmesfans freuen
Im Mittelpunkt stehen die Fahrgeschäfte. Die derzeit veröffentlichten Angaben nennen mehrere bekannte Attraktionen, die für unterschiedliche Geschmäcker etwas bieten sollen. Von klassischen Rundfahrten über actionreiche Schaukelbewegungen bis zum beliebten Autoscooter ist eine abwechslungsreiche Mischung vorgesehen.
Großfahrgeschäfte und Kirmesklassiker
Break Dance
Der Break Dance zählt zu den Klassikern auf Volksfesten. Die Fahrt lebt vom Zusammenspiel aus der rotierenden Plattform und den sich zusätzlich drehenden Gondeln. Wechselnde Richtungen, hohe Geschwindigkeiten und die typische Kirmesmusik machen das Fahrgeschäft zu einem beliebten Anziehungspunkt für actionhungrige Besucher.
Intoxx
Wer eine Extraportion Nervenkitzel sucht, dürfte bei Intoxx auf seine Kosten kommen. Das Fahrgeschäft gehört zum Typ der Überkopfschaukeln und verbindet kräftige Schaukelbewegungen mit einem intensiven Fahrgefühl. Damit richtet sich die Attraktion vor allem an Besucher, die es deutlich rasanter mögen.
X-Factor
X-Factor steht für ein actionreiches Fahrerlebnis mit kräftigen Schaukelbewegungen und dem Gefühl, zeitweise die Orientierung zu verlieren. Das Fahrgeschäft spricht besonders Kirmesfans an, die ein intensiveres Erlebnis als bei einer klassischen Rundfahrt suchen.
Devil Dance
Der Name ist Programm: Devil Dance steht für eine schwungvolle und dynamische Fahrt. Die wechselnden Bewegungen und die Kirmesatmosphäre machen das Geschäft zu einer interessanten Station für Besucher, die sich gern auf eine rasante Runde einlassen.
Musik-Express
Ein echter Volksfestklassiker darf ebenfalls nicht fehlen: Der Musik-Express kombiniert schnelle Rundfahrten mit Musik und einer lebendigen Lichtgestaltung. Er ist besonders bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen beliebt, bietet aber auch für viele langjährige Kirmesbesucher einen hohen Wiedererkennungswert.
Twister
Der Twister gehört zu den bekannten Rundfahrgeschäftstypen auf deutschen Volksfesten. Drehbewegungen und ein schwungvoller Fahrablauf sorgen für Abwechslung, ohne dass dafür unbedingt ein extremes Überkopffahrgefühl nötig ist. Damit ergänzt er das Angebot um eine weitere beliebte Fahrmöglichkeit.
Autoscooter
Für viele Besucher gehört eine Runde im Autoscooter einfach zu einem gelungenen Kirmesbesuch. Hier können sich Freunde und Familien in den kleinen Elektroautos messen, einander ausweichen oder sich mit einem Augenzwinkern gegenseitig anrempeln. Gerade für Gruppen ist der Autoscooter ein beliebter Treffpunkt.
Neben diesen Attraktionen sind zahlreiche weitere Schaustellerbetriebe vorgesehen. Die veröffentlichten Angaben nennen insgesamt 51 Schaustellerbetriebe, darunter 15 Imbissstände, fünf Süßwarenstände, einen Ausschank und sieben Verkaufsstände. Die einzelnen Betriebe werden in der verfügbaren Übersicht jedoch nicht vollständig namentlich aufgeführt.
Die Tabelle wird daher bewusst nicht mit vermeintlich vollständigen Angaben aufgefüllt, die sich für 2026 nicht zuverlässig bestätigen lassen.
Für Familien: Kinderfahrgeschäfte und süße Kirmesklassiker
Nicht jeder Besucher sucht den großen Nervenkitzel. Die Katharinenkirmes hält auch für jüngere Gäste verschiedene Attraktionen bereit. Mit Safari-Trip, Crazy Clown, Kinderparadies, Kindersportkarussell und Kindertrampolin werden fünf Angebote für Kinder angekündigt.
Damit kommen auch Familien mit kleineren Kindern auf ihre Kosten. Während die jüngsten Kirmesfans ihre Runden drehen oder sich auf dem Trampolin austoben, können Eltern und Begleitpersonen das bunte Treiben genießen.
Natürlich gehören auch die kulinarischen Klassiker zum Kirmeserlebnis. Gebrannte Mandeln, Schokofrüchte, Süßigkeiten und herzhafte Imbissangebote sorgen dafür, dass neben dem Fahrspaß auch der Genuss nicht zu kurz kommt.
Familientag am Montag: Vergünstigungen und Bummelpässe
Ein besonders interessanter Termin für Familien ist der Montag, 2. November 2026. Dann findet der Familientag statt, an dem Vergünstigungen und besondere Angebote angekündigt sind.
Zusätzlich können an diesem Tag Bummelpässe eingelöst werden. Diese sind auf der Unnaer Kirmes ein beliebtes Mittel, um den Besuch noch attraktiver zu gestalten. Je nach enthaltenen Gutscheinen und Aktionen können sie beispielsweise Vorteile bei Fahrgeschäften oder gastronomischen Angeboten bieten.
Wer den Familientag nutzen möchte, sollte sich vor Ort nach den jeweiligen Konditionen erkundigen. Eine vollständige, aktuelle Aufstellung der einzelnen Rabatte und Preise der Schausteller ist in den derzeit verfügbaren Informationen nicht enthalten. Konkrete Ermäßigungen oder Festpreise lassen sich daher nicht seriös für sämtliche Geschäfte angeben.
Ein zusätzlicher Hinweis für die Planung: Ein bestimmtes Feuerwerk, Live-Acts oder ein gesondertes Bühnenprogramm sind in den derzeit verfügbaren Veranstaltungsinformationen nicht konkret angekündigt.
Die Kirmes öffnet an den vier Veranstaltungstagen zu unterschiedlichen Zeiten. Besonders wichtig ist der Sonntag: Am 1. November beginnt der Kirmesbetrieb erst am Abend.
Tag
Öffnungszeiten
Freitag
14:00–22:00 Uhr
Samstag
14:00–22:00 Uhr
Sonntag
18:00–22:00 Uhr
Montag
14:00–22:00 Uhr
Wer den Besuch möglichst lange auskosten möchte, findet am Freitag, Samstag und Montag ein Zeitfenster von acht Stunden. Am Sonntag lohnt es sich dagegen, die verkürzte Öffnungszeit unbedingt einzuplanen.
Anreise und Parken: Änderungen rund um das Rathaus beachten
Autofahrer sollten beachten, dass die Parkplätze direkt vor dem Rathaus bereits im Vorfeld der Veranstaltung gesperrt werden. Die Sperrung ist für den Zeitraum vom 26. Oktober bis zum 3. November 2026 angekündigt. Die dortigen Behindertenparkplätze werden in dieser Zeit an die Radstation am Nordring gegenüber der IKK verlegt.
Auch bei der Anreise mit dem Bus sind Änderungen zu berücksichtigen: Die Haltestelle direkt vor dem Rathaus wird während der Kirmes nicht wie gewohnt angefahren. Besucher sollten deshalb vor der Abfahrt die aktuellen Verbindungen der VKU prüfen.
Als Alternativen stehen Parkhäuser und Tiefgaragen im Unnaer Stadtgebiet zur Verfügung. Das Parkhaus Neue Mühle sowie das Parkhaus an der Massener Straße sind laut der aktuellen Berichterstattung durchgehend geöffnet. Für andere Parkhäuser und Tiefgaragen gelten teilweise abweichende Öffnungszeiten, insbesondere am Sonntag.
Vier Tage lang bringt die Katharinenkirmes 2026 Leben in die Unnaer Innenstadt. Die Mischung aus klassischen Rundfahrgeschäften, actionreichen Attraktionen, Kinderangeboten und typischen Kirmesleckereien macht den besonderen Reiz der Veranstaltung aus.
Während bei Break Dance, Intoxx oder X-Factor das Abenteuer im Mittelpunkt steht, warten auf Familien mit Kindern eigene Fahrangebote. Dazu kommen der Familientag am Montag und die Möglichkeit, Bummelpässe einzulösen.
Wer den Herbst mit einem abwechslungsreichen Volksfestbesuch ausklingen lassen möchte, sollte sich denTermin vom 30. Oktober bis zum 2. November 2026 vormerken. Ein Besuch rund um das Unnaer Rathaus verspricht Kirmesatmosphäre mitten in der Stadt – mit bunten Lichtern, Fahrspaß und jeder Menge Gelegenheit zum Genießen und Bummeln.
Mehr als 660 Jahre Geschichte, unzählige Generationen von Kirmesbesuchern und eine Tradition, die bis heute das Herz einer ganzen Stadt erobert: Die Sim-Jü in Werne ist weit mehr als ein gewöhnliches Volksfest. Wenn sich die historische Innenstadt Ende Oktober in ein Meer aus Lichtern verwandelt, Fahrgeschäfte ihre Runden drehen und der Duft von gebrannten Mandeln durch die Gassen zieht, lebt eine Tradition weiter, deren Wurzeln tief im Mittelalter liegen. Doch wie entstand die berühmte Sim-Jü eigentlich? Welche Bedeutung hatte der Markt für die Menschen vergangener Jahrhunderte, wie entwickelte er sich zur modernen Großkirmes und weshalb ist er für Werne bis heute so besonders?
Die Geschichte der Sim-Jü erzählt nicht nur von rasanten Fahrgeschäften und geselligen Stunden. Sie erzählt auch von mittelalterlichem Handel, wirtschaftlichem Aufschwung, technischen Neuerungen und dem Wandel einer Stadt. Vor allem aber zeigt sie, wie aus einem historischen Marktrecht eine lebendige Tradition werden konnte, die Vergangenheit und Gegenwart miteinander verbindet.
Die Wurzeln der Sim-Jü in Werne reichen bis ins Jahr 1362 zurück
Um die Geschichte der Sim-Jü zu verstehen, muss man weit zurückblicken. Werne an der Lippe blickt auf eine lange Geschichte zurück. Bereits im Jahr 834 wurde der Ort urkundlich erwähnt. Im Laufe der folgenden Jahrhunderte entwickelte sich rund um die Pfarrkirche St. Christophorus eine Siedlung, in der sich zunehmend auch Handwerker und Gewerbetreibende niederließen.
Einen entscheidenden Meilenstein stellte das Jahr 1362 dar. Am 13. Dezember dieses Jahres verlieh Bischof Adolf von Münster Werne das Recht, eine Kirmes zu den Heiligen Simon und Juda abzuhalten. Die entsprechende Urkunde ist im Werner Stadtmuseum erhalten.
Sim-Jü Urkunde Simon-Juda-Markt Werne 1632
Dieses Marktrecht war weit mehr als eine bloße Genehmigung für einen Jahrmarkt. Im Mittelalter waren Marktprivilegien ein bedeutender wirtschaftlicher und politischer Faktor. Sie ermöglichten es einer Gemeinde, regelmäßig Händler und Käufer anzuziehen, den Austausch von Waren zu fördern und über die eigenen Ortsgrenzen hinaus an Bedeutung zu gewinnen.
Der Markt brachte Menschen zusammen, die andernfalls häufig weite Wege hätten zurücklegen müssen, um Waren zu kaufen oder zu verkaufen. Für die örtliche Bevölkerung eröffneten sich zusätzliche Möglichkeiten, während Händler ihre Produkte einem größeren Publikum anbieten konnten.
Das Marktrecht stärkte damit auch die Stellung Wernes in der Region. Die historische Entwicklung des Simon-Juda-Marktes ist eng mit der Stadtgeschichte verbunden: Die Marktrechte von 1362 gehören zu den wichtigen Grundlagen der Entwicklung Wernes zur Stadt.
Bemerkenswert ist dabei, dass das Jahr 1362 als dokumentierter Ausgangspunkt gilt. Daraus lässt sich nicht zweifelsfrei ableiten, dass zuvor keinerlei Marktveranstaltungen in Werne stattgefunden hätten. Gesichert ist jedoch, dass der Simon-Juda-Markt seit der Verleihung des Marktrechts auf eine mehr als 660-jährige urkundlich belegte Tradition zurückblickt.
Warum heißt das Volksfest Sim-Jü?
Der heute so vertraute Name „Sim-Jü“ klingt für Außenstehende vielleicht ungewöhnlich. Hinter der kurzen Bezeichnung verbirgt sich jedoch eine lange religiöse und historische Geschichte.
Der Name geht auf den Simon-Juda-Markt zurück. Simon und Juda, gemeint sind die Apostel Simon und Judas Thaddäus, teilen sich im kirchlichen Kalender den Gedenktag am 28. Oktober. An diesem Datum orientierte sich traditionell der Markt in Werne.
Die Bezeichnung „Sim-Jü“ ist eine im Laufe der Zeit entstandene Kurzform des Namens Simon-Juda. Nach Angaben der Stadt Werne wird sie bereits seit dem 19. Jahrhundert verwendet.
Auch das historische Wort „Kirmes“ erklärt einen Teil der Entstehungsgeschichte. Es ist eng mit der Kirchmesse beziehungsweise dem Kirchweihfest verbunden. Solche Festtage konnten mit besonderen Märkten einhergehen, zu denen Händler und Besucher aus den umliegenden Orten anreisten.
In der Urkunde von 1362 wurde ausdrücklich festgelegt, dass die Kirmes zu Ehren von Simon und Juda stattfinden sollte, und zwar zwei Tage vor und zwei Tage nach dem entsprechenden Festtag. Damit wurde der Markt in einen klar definierten zeitlichen Rahmen eingebettet.
Aus dieser historischen Verbindung von kirchlichem Gedenktag, Marktgeschehen und gemeinschaftlichem Fest entwickelte sich über Jahrhunderte jene Tradition, die heute unter dem Namen Sim-Jü bekannt ist.
Der Name ist somit nicht einfach eine moderne Werbebezeichnung. Er erinnert bis heute an die historischen Wurzeln des Volksfestes.
Ein mittelalterlicher Markt war noch keine Kirmes mit Achterbahnen
Wer bei der Sim-Jü an spektakuläre Fahrgeschäfte, blinkende Lichter und moderne Achterbahnen denkt, verbindet damit eine Form des Volksfestes, die erst wesentlich später entstand.
Der ursprüngliche Simon-Juda-Markt war in erster Linie ein Handelsmarkt. Händler, Handwerker, Bauern und Kaufleute konnten dort Waren anbieten, einkaufen und Geschäfte abschließen. Für die Menschen aus Werne und dem Umland war der Markt eine Gelegenheit, unterschiedliche Angebote an einem Ort zu finden und zugleich andere Menschen zu treffen.
Die Märkte vergangener Jahrhunderte waren allerdings keineswegs ausschließlich nüchterne Handelsveranstaltungen. Wo viele Menschen zusammenkamen, entwickelte sich auch ein Bedarf an Unterhaltung.
Auf den mittelalterlichen und frühneuzeitlichen Jahrmärkten traten vielerorts fahrende Künstler auf. Dazu gehörten unter anderem Puppenspieler, Gaukler, Akrobaten und Bänkelsänger. Auch Schaustellungen, in denen ungewöhnliche Tiere oder vermeintliche Kuriositäten präsentiert wurden, gehörten zum historischen Jahrmarktgeschehen.
Die Stadt Werne weist in ihrer Darstellung zur Geschichte der Sim-Jü darauf hin, dass solche Unterhaltungsangebote wahrscheinlich auch den Simon-Juda-Markt bereicherten. Wann die ersten Schausteller tatsächlich nach Werne kamen, lässt sich allerdings nicht mehr genau bestimmen.
Das ist ein wichtiger Unterschied: Während das Marktrecht von 1362 urkundlich belegt ist, können einzelne frühe Attraktionen nicht lückenlos nachgewiesen werden.
Fest steht jedoch, dass sich das Marktgeschehen mit der Zeit wandelte. Neben dem Handel gewann der Unterhaltungsbereich zunehmend an Bedeutung. Aus dem traditionellen Markt entwickelte sich Schritt für Schritt ein Volksfest, bei dem Warenangebote und Vergnügen immer enger zusammengehörten.
Vom Warenmarkt zum Vergnügungsplatz: Die ersten Karussells kommen
Einen entscheidenden Entwicklungsschritt erlebte der Simon-Juda-Markt im 19. Jahrhundert.
Nach der historischen Darstellung der Stadt Werne tauchten die ersten Schaukeln und Karussells Mitte des 19. Jahrhunderts auf dem Markt auf. Damit begann eine Entwicklung, die das Gesicht der Sim-Jü nachhaltig verändern sollte.
Die neuen Attraktionen eröffneten Möglichkeiten, die mit dem klassischen Marktgeschehen wenig zu tun hatten. Besucher konnten nun nicht nur einkaufen, sondern sich aktiv vergnügen. Der Besuch des Marktes wurde zunehmend zu einem Erlebnis für die ganze Familie.
Im Laufe der Zeit kamen weitere Schaustellungen hinzu. Dazu zählten sogenannte Menagerien, in denen Tiere gezeigt wurden, außerdem Hippodrome, Panoramen und besondere Ausstellungseinrichtungen. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts hielten auch Kinematographen-Theater Einzug. Sie präsentierten bewegte Bilder und gehörten damals zu den technischen Sensationen ihrer Zeit.
Diese Entwicklung verdeutlicht, wie eng die Geschichte der Sim-Jü mit der Geschichte des modernen Jahrmarkts verbunden ist. Immer wieder griffen Schausteller technische Neuerungen auf, um ihr Publikum zu begeistern.
Was zunächst als zusätzlicher Unterhaltungsbereich neben dem Markt begann, gewann zunehmend an Eigenständigkeit. Die Kirmes entwickelte sich zu einem Publikumsmagneten, der nicht nur wegen der angebotenen Waren besucht wurde.
Dampfmaschinen verändern die Welt der Fahrgeschäfte
Die technische Entwicklung des 19. Jahrhunderts prägte auch die Schaustellerbranche. Der Einsatz von Dampfmaschinen beschleunigte die Weiterentwicklung mechanischer Attraktionen und eröffnete neue Möglichkeiten für den Betrieb größerer und aufwendigerer Anlagen.
Auch auf dem Simon-Juda-Markt veränderte sich das Vergnügungsangebot. Aus einfachen Schaukel- und Karussellangeboten entwickelte sich schrittweise ein vielfältigerer Kirmesbetrieb.
Im Laufe der weiteren Entwicklung kamen unterschiedliche Fahrgeschäftstypen hinzu. Die historische Stadtchronik nennt beispielsweise die sogenannte Berg- und Talbahn, frühe Auto-Karussells sowie später den „Elektroselbstfahrer“, einen Vorläufer jener Fahrgeschäfte, die heute vor allem als Autoscooter bekannt sind.
Später folgten immer schneller und spektakulärer werdende Anlagen. Bezeichnungen wie Blitz-, Schnell-, Weltraum- und Raketenbahnen spiegeln den technischen Fortschrittsoptimismus wider, der die Schaustellerwelt über viele Jahrzehnte begleitete.
Die Entwicklung verlief dabei nicht von einem Tag auf den anderen. Vielmehr wurde das Angebot über lange Zeit hinweg erweitert und verändert. Neue Attraktionen ergänzten ältere Formen des Vergnügens, während sich die Erwartungen des Publikums wandelten.
So wurde aus dem klassischen Jahrmarkt zunehmend eine Kirmes, auf der Unterhaltung und Nervenkitzel eine immer größere Rolle spielten.
Der Viehmarkt: Ein wichtiger Teil der alten Tradition
Neben den Fahrgeschäften prägte lange Zeit auch der Handel mit landwirtschaftlichen Erzeugnissen und Tieren die Geschichte des Simon-Juda-Marktes.
Der traditionelle Viehmarkt war ein bedeutender Bestandteil der Veranstaltung. Er passte zur wirtschaftlichen Struktur der Region, in der Landwirtschaft und Handwerk über viele Jahrhunderte hinweg eine wichtige Rolle spielten.
Für Bauern und Händler bot der Markt eine Gelegenheit, Tiere zu handeln und wirtschaftliche Kontakte zu knüpfen. Gleichzeitig kamen Käufer und Verkäufer aus der Umgebung zusammen. Der Markt erfüllte damit eine wichtige Funktion für die regionale Versorgung und den Austausch von Waren.
Mit dem Wandel der Landwirtschaft und der wirtschaftlichen Entwicklung veränderte sich jedoch auch die Bedeutung des Viehhandels. Der traditionelle Viehmarkt verlor im Laufe der Zeit zunehmend an Gewicht.
An seine Stelle traten andere Angebote, die den veränderten Bedürfnissen der Besucher und Händler entsprachen. Die Sim-Jü blieb damit nicht stehen, sondern entwickelte sich weiter.
Gerade dieser Wandel ist ein wesentlicher Teil ihrer Geschichte. Die Veranstaltung bewahrte ihren traditionellen Termin und ihren Charakter als Treffpunkt, während sich die konkreten Angebote immer wieder veränderten.
Die 1930er-Jahre: Neue Warenangebote für die ländliche Bevölkerung
Ab den 1930er-Jahren wurde das Angebot des Simon-Juda-Marktes verstärkt um Waren erweitert, die auf den Bedarf der bäuerlichen Bevölkerung zugeschnitten waren.
Damit blieb der Markt auch in einer Zeit wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Veränderungen eng mit seiner Region verbunden. Die Besucher konnten weiterhin Waren erwerben, die für Landwirtschaft und Alltag von Bedeutung waren.
Der Markt erfüllte somit mehrere Funktionen gleichzeitig. Er war Handelsplatz, Treffpunkt und zunehmend auch ein Ort der Unterhaltung. Gerade diese Verbindung unterschied traditionelle Jahrmärkte von Veranstaltungen, die ausschließlich auf Vergnügen ausgerichtet waren.
Die Geschichte der Sim-Jü zeigt, dass ein erfolgreiches Volksfest nicht unverändert bleiben muss, um seine Tradition zu bewahren. Entscheidend ist vielmehr, dass es sich an neue Zeiten anpassen kann, ohne seine historischen Wurzeln zu verlieren.
1948: Der Landmaschinenpark bringt neuen Schwung
Einen weiteren wichtigen Entwicklungsschritt erlebte die Sim-Jü im Jahr 1948. Damals wurde ein Landmaschinenpark angegliedert, der zunächst eine erfolgreiche Entwicklung nahm.
Landmaschinen standen für technischen Fortschritt und die Modernisierung der Landwirtschaft. Ihre Präsentation passte daher zur wirtschaftlichen Bedeutung, die der Agrarsektor für die Region besaß.
Der Landmaschinenpark bildete zugleich eine Brücke zwischen dem traditionellen Warenmarkt und einer moderner werdenden Wirtschaft. Die Veranstaltung war nicht allein ein Ort des Vergnügens, sondern bot auch Raum für technische Präsentationen und gewerbliche Interessen.
Aus diesem Bereich entwickelte sich später die Gewerbeschau, die parallel zur Kirmes durchgeführt wurde.
Damit entstand eine weitere Verbindung zwischen Tradition und Gegenwart: Während die Kirmes zunehmend durch Fahrgeschäfte, Gastronomie und Unterhaltung geprägt wurde, blieb der wirtschaftliche Charakter des historischen Marktes in ergänzenden Veranstaltungsangeboten erhalten.
Aus dem Viehmarkt wird der Krammarkt am Sim-Jü-Dienstag
Eine besonders anschauliche Verbindung zwischen der alten und der heutigen Sim-Jü ist der traditionelle Krammarkt.
Er findet am letzten Kirmestag, dem Sim-Jü-Dienstag, statt und erinnert an die Ursprünge des Simon-Juda-Marktes als freien Markt.
Das Angebot unterscheidet sich deutlich von dem einer reinen Kirmes. Hier stehen nicht die Fahrgeschäfte im Mittelpunkt, sondern Waren und Gebrauchsartikel. Typischerweise gehören dazu beispielsweise Textilien, Haushaltsartikel, Blumen und andere Waren des täglichen Bedarfs.
Der Krammarkt zeigt, dass der historische Charakter der Sim-Jü nicht vollständig in den Hintergrund getreten ist. Obwohl sich das Volksfest über Jahrhunderte stark verändert hat, ist der Warenhandel weiterhin ein fester Bestandteil des Geschehens.
Die Stadt Werne führt den Markt in ihrem Veranstaltungskalender als eigenständigen Programmpunkt. Er erstreckt sich durch mehrere Straßen der Innenstadt, darunter Bonenstraße, Marktstraße, Bült und Konrad-Adenauer-Straße.
Gerade am Dienstag begegnen sich damit zwei unterschiedliche Formen des Marktes: Auf der einen Seite steht die moderne Kirmes mit ihren Fahrgeschäften und Vergnügungsangeboten, auf der anderen Seite der traditionsreiche Krammarkt mit seinem Warenangebot.
Diese Kombination ist ein sichtbares Stück lebendiger Stadtgeschichte.
Warum die Sim-Jü in Werne bis heute in der Innenstadt stattfindet
Ein auffälliges Merkmal der Sim-Jü ist ihre Lage: Das Volksfest findet nach wie vor in der Innenstadt von Werne statt.
In vielen Städten wurden traditionelle Märkte und Volksfeste im Laufe ihrer Entwicklung auf abgelegene Festplätze oder eigens angelegte Veranstaltungsflächen verlagert. In Werne hingegen blieb die historische Innenstadt der angestammte Schauplatz der Sim-Jü.
Die Stadt Werne hebt diese Kontinuität ausdrücklich als Besonderheit hervor. Über ihre mehr als 660-jährige Geschichte hinweg blieb der Simon-Juda-Markt mit dem Zentrum der Stadt verbunden.
Dadurch entsteht während der Kirmes ein besonderes Bild. Straßen, die im Alltag dem normalen Verkehr und dem Einkaufen dienen, werden zum Schauplatz eines großen Volksfestes. Plätze, die sonst Teil des Stadtlebens sind, erhalten eine neue Funktion.
Die historische Umgebung bildet dabei eine eindrucksvolle Kulisse für die modernen Fahrgeschäfte. Alte Gebäude und enge Gassen treffen auf leuchtende Karussells, Musik, Gastronomie und die Geräuschkulisse eines großen Volksfestes.
Diese Verbindung von Alt und Neu trägt wesentlich zum Charakter der Sim-Jü bei.
Die Kirmes steht nicht außerhalb der Stadt, sondern verwandelt die Stadt selbst in einen Festplatz. Werne wird zum Veranstaltungsort und zur Kulisse zugleich.
Sim-Jü im 20. Jahrhundert: Wandel und Kontinuität
Im Laufe des 20. Jahrhunderts entwickelte sich die Sim-Jü zunehmend zu einem großen Volksfest, bei dem Fahrgeschäfte und Unterhaltung immer stärker in den Mittelpunkt rückten.
Dabei blieb die Veranstaltung auch in Zeiten gesellschaftlicher Veränderungen ein wichtiger Bestandteil des städtischen Lebens. Wie Erinnerungen langjähriger Besucher zeigen, war Sim-Jü für viele Menschen weit mehr als ein Termin im Veranstaltungskalender.
Der langjährige Kirmesexperte Rainer Schulz berichtete in einem Interview mit der Stadt Werne, dass die Schausteller und die Kirmes sein Leben von Kindheit an begleitet hätten. Er schilderte auch, dass während des Zweiten Weltkriegs nur wenig Anlass zum Feiern bestanden habe, sich Menschen aber weiterhin in den alten Werner Gaststätten trafen und einzelne Schausteller präsent waren.
Solche Erinnerungen verdeutlichen, welche Bedeutung ein Volksfest für die Menschen vor Ort gewinnen kann. Selbst wenn sich die äußeren Bedingungen verändern, bleibt die Veranstaltung Teil der persönlichen und gemeinschaftlichen Erinnerung.
Die Geschichte der Sim-Jü ist deshalb nicht nur durch Urkunden und Jahreszahlen geprägt. Sie lebt auch in Erzählungen über frühere Fahrgeschäfte, besondere Erlebnisse, Schaustellerfamilien und gemeinsame Kirmesbesuche weiter.
Viele dieser Erinnerungen verbinden mehrere Generationen miteinander. Eltern erzählen ihren Kindern von den Fahrgeschäften ihrer Kindheit, Großeltern erinnern sich an frühere Kirmesbilder und langjährige Besucher vergleichen das heutige Angebot mit den Attraktionen vergangener Jahrzehnte.
Dadurch erhält die Sim-Jü eine zusätzliche historische Dimension: Sie ist nicht nur ein wiederkehrendes Ereignis, sondern ein Stück gelebter Alltags- und Erinnerungskultur.
Die Sim-Jü heute: Eine Großkirmes mit historischen Wurzeln
Sim-Jü Werne
Heute präsentiert sich die Sim-Jü als großes Volksfest mit einem umfangreichen Angebot für unterschiedliche Altersgruppen.
Die Stadt Werne bezeichnet sie als das größte Volksfest an der Lippe. Nach ihren Angaben wird die Kirmes jährlich von bis zu rund 200 Schaustellerbetrieben beschickt. Hinzu kommen mehr als 300 sogenannte fliegende Händler. Die Besucherzahlen werden auf bis zu 400.000 pro Jahr geschätzt.
Diese Angaben sind als Größenordnung zu verstehen und nicht als garantierte Besucherzahl für jedes einzelne Veranstaltungsjahr.
Das heutige Angebot umfasst unterschiedlichste Fahrgeschäfte, Familienattraktionen, Spiel- und Verkaufsgeschäfte sowie gastronomische Angebote. Damit greift die Sim-Jü jene Entwicklung auf, die bereits im 19. Jahrhundert mit den ersten Karussells und Schaukeln begonnen hatte.
Gleichzeitig bleibt die Veranstaltung ihrem traditionellen Termin rund um den Gedenktag von Simon und Juda am 28. Oktober treu. Die Kirmes findet üblicherweise Ende Oktober statt und erstreckt sich über vier Tage.
Die Verbindung zur historischen Innenstadt, der Krammarkt am Dienstag und die feste Verankerung im örtlichen Veranstaltungskalender machen deutlich, dass sich die Sim-Jü nicht vollständig von ihren Ursprüngen entfernt hat.
Aus einem mittelalterlichen Markt ist eine moderne Großkirmes geworden. Doch der historische Name, der traditionsreiche Termin und der Warenmarkt erinnern weiterhin an die Anfänge im 14. Jahrhundert.
Das Stadtmuseum bewahrt die Geschichte der Sim-Jü in Werne
Dass die Sim-Jü für Werne eine besondere Bedeutung besitzt, zeigt sich auch daran, dass ihr im Stadtmuseum eine eigene Abteilung gewidmet ist.
Dort wird deutlich, wie eng die Geschichte des Volksfestes mit der Entwicklung der Stadt verbunden ist. Historische Darstellungen und Fotografien ermöglichen Einblicke in frühere Zeiten und zeigen, wie sich das Markt- und Kirmesgeschehen im Laufe der Jahrzehnte verändert hat.
Besonders wertvoll sind dabei die persönlichen Erinnerungen. Sie machen verständlich, wie sehr die Veranstaltung das Leben der Menschen geprägt hat und weshalb bestimmte Attraktionen, Begegnungen oder Kirmestage bis heute in Erinnerung bleiben.
Im Jahr 2026 rief das Stadtmuseum im Rahmen eines Erzählcafés dazu auf, solche Erinnerungen zu teilen. Gesucht wurden Geschichten über längst verschwundene oder bis heute beliebte Fahrgeschäfte, besondere Begegnungen und Erlebnisse auf dem Krammarkt.
Solche Initiativen verdeutlichen, dass Heimatgeschichte nicht nur aus amtlichen Dokumenten besteht. Sie entsteht auch aus den Erfahrungen der Menschen, die ein Ereignis über viele Jahre hinweg begleitet haben.
Damit ist die Geschichte der Sim-Jü keineswegs abgeschlossen. Sie wird mit jedem weiteren Jahrgang fortgeschrieben.
Weshalb Sim-Jü für Werne mehr als eine Kirmes ist
Ein Volksfest kann aus vielen Gründen erfolgreich sein: durch spektakuläre Fahrgeschäfte, ein abwechslungsreiches Angebot, eine gute Erreichbarkeit oder seine Bedeutung als Treffpunkt für Menschen aus der Region.
Bei der Sim-Jü kommt eine lange historische Entwicklung hinzu.
Seit dem dokumentierten Marktrecht von 1362 ist der Simon-Juda-Markt eng mit Werne verbunden. Über Jahrhunderte hinweg veränderten sich das Handelsgeschehen, die Unterhaltungsangebote und die technischen Möglichkeiten. Aus einem traditionellen Markt entwickelte sich ein großes Volksfest, ohne dass der historische Name und die Verbindung zur Innenstadt verloren gingen.
Gerade diese Kontinuität macht den besonderen Charakter der Sim-Jü aus.
Wenn Ende Oktober die Fahrgeschäfte leuchten und Menschen durch die historische Innenstadt strömen, begegnen sich Vergangenheit und Gegenwart auf besondere Weise. Was einst als Markt mit wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Bedeutung begann, ist heute ein Fest, das Unterhaltung, Begegnung und Tradition miteinander verbindet.
Für viele Besucher gehört die Sim-Jü zum festen Jahreslauf. Der Besuch kann eine Kindheitserinnerung sein, ein Familienausflug, ein Treffen mit Freunden oder schlicht die Freude an einer traditionsreichen Kirmes.
Und genau darin liegt die Stärke dieser Veranstaltung: Sie hat sich über die Jahrhunderte verändert und zugleich einen unverwechselbaren Platz im Leben der Stadt bewahrt.
Fazit: Mehr als 660 Jahre Sim-Jü in Werne – eine Tradition, die weiterlebt
Die Geschichte der Sim-Jü beginnt nicht mit Achterbahnen, Autoscootern oder bunten Lichterketten. Ihre Wurzeln liegen im mittelalterlichen Marktgeschehen, als das Marktrecht von 1362 Werne einen wichtigen wirtschaftlichen Impuls gab.
Im Laufe der Jahrhunderte wandelte sich der Simon-Juda-Markt von einem Handels- und Viehmarkt zu einer Veranstaltung, bei der Schaustellungen, Karussells und technische Neuheiten immer mehr an Bedeutung gewannen. Die Entwicklung im 19. Jahrhundert, die Erweiterungen im 20. Jahrhundert und die bis heute gepflegte Tradition des Krammarktes zeigen, wie anpassungsfähig dieses Volksfest geblieben ist.
Heute steht die Sim-Jü für eine gelungene Verbindung aus Geschichte und modernem Kirmesvergnügen. Die Veranstaltung hat ihren festen Platz im Herzen von Werne behalten und zieht Menschen aus der Stadt und der gesamten Region an.
Seit mehr als 660 Jahren gehört der Simon-Juda-Markt zur Geschichte Wernes. Und solange sich Ende Oktober die Innenstadt in einen großen Festplatz verwandelt, bleibt die Sim-Jü ein lebendiges Stück westfälischer Volksfesttradition.
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